Liebe Mitglieder,

wie ihr vermutlich durch verschiedenste Mails und Postings in den letzten Tagen erfahren habt, ist eine große Anzahl von Alpakas in einer englischen Herde gekeult worden.

Zudem wurde auch offiziell bestätigt, dass in Belgien Ende letzten Jahres (Oktober und Dezember 2016) zwei Fälle von TB bei Alpakas nachgewiesen wurden.

Im Newsletter der Camelid TB Support Group, zu finden unter http://www.alpacatb.com/news.html ist ein Schreiben der BAS (British Alpaca Society) beinhaltet. Beides liegt auch in deutscher Sprache vor (Danke an Wolfgang Putzinger, der die meisten Passagen übersetzt hat) und kann hier abgerufen werden.

Was bedeuten nun diese Fakten für jeden einzelnen von uns?

Allen Haltern und Züchtern von Alpakas und Lamas muss daran gelegen sein, eine Infizierung mit bTB unter allen Umständen und mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu vermeiden. Ein bTB-infiziertes Tier wäre eine Art Super-Gau, nicht nur für den Betroffenen und seine gesamte Herde, sondern für alle von uns. Die Alpakas würden ins Rampenlicht gerückt, und andere mächtige Tierlobby-Verbände würden wohl gegen die Alpakas Front machen. Konsequenzen sind schwer vorhersehbar.

In dem angefügten Dokument haben wir versucht, Empfehlungen zusammenzufassen, mit denen den Risikofaktoren der Infektion sinnvoll entgegnet werden kann.

Falls ihr Fragen oder Kommentare habt, wendet euch bitte an Detlef Räsener, 2. Vorsitzender AAeV (Mob. 0172 / 934 9038), oder an ein anderes AAeV Vorstandsmitglied.

Bitte gebt das Dokument auch weiter an Halter und Züchter von Neuweltkameliden, die nicht Mitglied in einem Verein sind; danke….

 

Viele Grüße

Detlef und Herbert und der gesamte AAeV Vorstand