Wir bitten euch um Unterstützung für ein Projekt zur Entwicklung eines Tests zur Trächtigkeitsuntersuchung

Die von der Plazenta der tragenden Stuten gebildeten Östrogene werden in Form des Östronsulfats mit dem Kot ausgeschieden und sind für eine Trächtigkeit beweisend. Eine nachweisbare Ausscheidung über den Kot erfolgt aber erst nach dem 2. Monat nach der Bedeckung, so dass dieses Verfahren besonders zur Bestätigung einer im Frühstadium durch andere Verfahren (z. B. durch Abspucktest, Ultraschall) bereits festgestellten Trächtigkeit zu einem späteren Zeitpunkt geeignet ist. Ein wesentlicher Vorteil ist, dass die Stuten nicht, wie für Blutentnahmen und Ultraschalluntersuchung notwendig, fixiert werden muss. Zudem hat diese Methode einen weiteren Vorteil: Eine Kombination mit einer parasitologischen Untersuchung, für die Kot in ein Labor eingesandt wird, ist sehr gut möglich.

Ziel der Untersuchung ist es den Test zu entwickeln und dann praxisreif anzubieten.

Für die Entwicklung des Tests benötigen wir von Stuten wiederholte Kotproben im Verlauf der Trächtigkeit und nach dem Abfohlen. Zudem benötigen wir einige Informationen zu den Tieren (Alter, Bedeckungsdatum, bereits geborene Fohlen, bereits durchgeführte Trächtigkeitsuntersuchung). Insgesamt werden 6 Proben eingeplant. Der Kot muss, wie auch für parasitologische Untersuchungen üblich, frisch gesammelt werden, kann aber dann bis zum Versand bei -21 C gelagert werden. Der Versand erfolgt per Postsendung an das Labor, dazu stellen wir euch Probengefäße zur Verfügung.

Die Kosten des Postversandes werden dankenswerterweise vom Verein übernommen, die Laborkosten tragen wir.

Ich würde euch bitten, wenn ihr an einer Teilnahme interessiert seid, sich mit mir in Verbindung zu setzen. Ihr erreicht mich am Einfachsten unter der Emailadresse: Thomas.Wittek@vetmeduni.ac.at. Bitte teile mir mit, wie ich euch erreichen kann, ich würde dann die Details mit euch besprechen, euch einen genauen Untersuchungsplan zukommen lassen und weitere Fragen beantworten.

Mit besten Grüßen aus Wien

Euer Thomas Wittek

Forschungsprojekt der Uniklinik Wien